Zurück nach Yangon

Liebes Tagebuch,

heute stand der letzte Transport an, zurück nach Yangon. Aufgrund der vorherigen Erfahrungen mit den zwei Minivans sind wir doch wieder auf den 22-Sitzer umgestiegen. Das Gepäck hat komplett auf die Rückbank gepasst, sodass kein Gepäckstück auf das Dach musste. Der Bus war von derselben Marke wie der letzte, schien aber besser gefedert zu sein, da wir eindeutig weniger durchgeschüttelt wurden. Allerdings ist der Fahrer auch etwas vorsichtiger und langsamer gefahren. So haben wir für die Fahrt von Bagan nach Yangon in unser altes Hotel 10,5 h benötigt. Dabei wurden wir von zahlreichen teilweise mit 20 Mann vollbesetzten diversen anderen viel kleineren Fahrzeugen überholt. Zwei kurze Stops dienten dazu die Reifen zu kontrollieren. Unklar war jedoch, warum dies getan werden musste- allerdings gehen wir davon aus, dass wir aufgrund dessen teilweise weniger als 50km/h auf der „Autobahn“ fuhren. Weiterhin war der Fahrstil auch sehr interessant: starkes Beschleunigen wechselten sich mit stetigem entkoppelten Ausrollen ab.

Der 2 m breite Mittelstreifen der „Autobahn“ wurde des Öfteren als Weidewiese für Rindviecher, Wasserbüffel und Ziegen genutzt.

Umso näher wir uns Yangon näherten, desto mehr wurde uns klar, dass wir uns hier gerade tatsächlich in der Regenzeit befinden.  In Yangon angekommen wurden wir wieder herzlich von den Hotelbesitzern willkommen geheißen.